Galicia

20/06/2026 Reise nach Galicien

Galicien, die autonome Gemeinschaft im Nordwesten Spaniens, ist unbedingt eine Reise wert. Das ist das Ergebnis unserer 10-tägigen Rundfahrt. Was hat uns in Galicien so beeindruckt? Nicht nur die weißen, langen Strände mit sehr, sehr kaltem Atlantikwasser; vor allem auch A Coruña; die Ribeira Sacra; die kleinen Küstenorte; die historischen Speicher, die Hórreos, die an den keltischen Ursprung Galiciens erinnern sowie die kleinen Fischereihäfen … schließlich das Essen mit Fisch und Meeresfrüchten – dazu ein Glas kalter Albariño-Wein.

Meine kleine, bunte Bildergalerie zeigt nur einige meiner ganz pesönlichen Eindrücke dieser Reise. Galicien ist sehr viel mehr!

A Coruña – ciudad de cristal

Großstadt und Hafenstadt, auch „Kristallstadt“ genannt

wegen der zahllosen verglasten, weißen Galerien

an den Fassaden.

Ribeira Sacra im Landesinnern

mit den beeindruckenden Tälern des Río Sil und Río Miño, mit kleinen mittelalterlichen Orten, Weinbergen und vielen Monasterios.

Santiago de Compostela 

Endpunkt des Jakobswegs, dem Camino de Santiago, Begräbnisort des Apostels Jakobus, in der Catedral de Santiago de Compostela …

Wir haben uns in Santiago eher den weltlichen, fleischlichen Genüssen im Mercado de Abastos gewidmet.

Combarro, kleiner Ort an der Costa da Morte, gerne besucht,

hat viele guterhaltene Hórreos, die ganz nah am Wasser des Atlantiks stehen.

Horreos sind traditionelle, auf Stelzen stehende Korn- und Maisspeicher – in Combarra früher v.a. zum Trocknen von Fischen genutzt.  

Muros, Corcubion, Muxia, Camelle, Laxe, Malpica …

in diesen kleinen Küstenorten ist eine Spezies sehr präsent:

Die Möwen – Las gaviotas!

Glück oder Pech?

Möwen hinterlassen ihre Spuren überall: an den Häfen, auf Straßen und Wegen, auf Autos und an Fassaden.

Wir hatten Glück, kein Pech, dass uns selbst keine Möwe beschiss … hat. Obwohl das ja sogar als ziemliches Glück gilt, wenn man von einer Möwe getroffen wird!

Peixes e Marisco – Fische und Meeresfrüchte

haben eine hohe wirtschaftliche, kulturelle und kulinarische Bedeutung in Galicien.

Zur Info: Die galicische Sprache ähnelt sehr dem Portugiesischen.

U.a. liest man oft Worte mit X, z.B. statt Pesce (spanisch) Peixes.

Nicht nur in Cambados zeugen sogar die Hausfassaden vom Muschelreichtum dieser Atlantikküste.


Mit einem letzten Bild sage ich Danke meinem lieben Mann Achim, meinem Reisebegleiter und Chauffeur, für diese schöne Reise.